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Jugendfreizeit Obere Nahe

Wir brauchen Unterstützung zur Wiederherstellung unserer Versammlungsräume

Seit Anfang 2019 sind wir aufgrund einer großzügigen Zuwendung eines ehemaligen Heimbachers  im Besitz eines eigenen Jugendhauses, sodass wir uns völlig autark unserer Jugendarbeit widmen können. Das im Jahr 1850 als Volksschule erbaute Wohnhaus hat eine bewegte Geschichte hinter sich und wurde zuletzt vom Voreigentümer im Jahr 2000 einschließlich des gesamten Kellers grundlegend saniert.

Bereits Anfang der 2020er Jahre stellten wir insbesondere Im Kellergeschoss eine zunehmende Vernässung fest, die wir uns zunächst nicht erklären konnten. Sichtbar wurde diese Vernässung in den Folgemonaten im oberen Bereich der Kellerinnenwand, in der sich ein Fallrohr unserer Dachentwässerung befindet, durch einen deutlichen Grünalgenbelag. 

Nachdem der Zustand der Kellerwand sich immer mehr verschlechterte und mittlerweile auch der Parkettfußboden des Erdgeschosses betroffen war, öffneten wir im September 2022 das Regenfallrohr und den Hausanschluss.

Wir mussten dabei leider feststellen, dass  eine Kabelfirma bereits Anfang der 1980er Jahren unseren Hausanschluss mit einem Tele-Kabel durchbohrt hatte. In den Folgejahren hatte sich unser Hausanschluss immer mehr mit den Bruchstücken der Tonrohmuffe und mit Schmutz zugesetzt, bis er schließlich ganz verschlossen war. Durch diesen Verschluss konnte das Regenwasser nicht mehr über das Fallrohr zum Kanal abfließen. In der Folge entstand im Fallrohr ein Rückstau. Im Bereich einer Übergangsmuffe unmittelbar unterhalb der der Kellerdecke konnte das Regenwasser über einen längeren Zeitpunkt wahrscheinlich über Jahre ungehindert ins Bruchstein-Mauerwerk einsickern und sich bis zur Erdgeschossdecke ausbreiten.
Nach der Schadensfeststellung hatten wir bei der zuständigen Haftpflicht-Versicherung   einen Kostenvorschlag zur Entfernung aller betroffenen Bauwerksteile im Erd- und Kellergeschoss eingereicht.
Anfang September 2023 wurde mit Zustimmung der Versicherung damit begonnen, Teile des Keller- und Erdgeschosses (Fußboden komplett, Türen und Putz der betroffenen Außenwand) zurück zubauen.
Die Versicherung hatte damals auf eine eigene Begutachtung verzichtet und die Entkernungsarbeiten freigegeben.
Die Trocknungs-, Desinfektions- und Bau-Arbeiten führte eine Firma aus Idar-Oberstein aus.
Alle eingereichten Rechnungen für den Rückbau (insgesamt: 8.173,54 €) wurden durch die Haftpflichtversicherung beglichen.

Nachdem wir Anfang 2026 endlich alle Handwerker-Angebote für den Wiederaufbau vorliegen und danach bei der Versicherung eingereicht hatten, schickte uns diese im April nun doch einen Gutachter vor Ort und teilte uns nach sechs Monaten mit, dass sie die Wiederaufbaukosten doch nicht übernimmt, weil mittlerweile keine Ursächlichkeit mehr festzustellen sei.
Unsere Versammlungsräume befinden sich zurzeit immer noch im Rohbauzustand. Seit September 2023 können wir unser Haus nicht mehr für Veranstaltungen und Kursangebote für Kinder nutzen.

Da die Versicherung sich nunmehr weigert die Kosten für den Wiederaufbau (ca. 24.000 €) zu übernehmen und wir nicht in Lage sind, das Prozessrisiko (10.000 €) zu tragen, müssen wir den Wiederaufbau mit Eigenleistung unserer Mitglieder und unter Inanspruchnahme unserer Rücklage, die eigentlich für die sehr dringliche Sanierung unseres aus dem Jahr 1936 stammenden Daches vorgesehen war, angehen.

Da wir nicht in der Lage sind, die Materialkosten allein zu tragen,  benötigen wir finanzielle Unterstützung.

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns mit einer Spende und sei sie noch so klein beim Wiederaufbau unser Versammlungsräume helfen würden.
Unser Online-Spenden-Portal wird in Kürze eingerichtet.