Jugendfeuerwehr Heimbach > Wir über uns

Chronik der Jugendfeuerwehr Heimbach

Bereits Ende der siebziger bzw. Anfang der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts scharte Feuerwehrkamarad Theo Wagner rund ein Dutzend junger Männer um sich herum, um Ihnen das feuerwehrtechnische Grundwissen zu vermitteln und mit Ihnen das ein oder andere Wochenende am “Hawese Bärsch” zu verbringen. Nach schwerer Krankheit und dem frühen Tod von unserem unvergessene “Theochen”, so wurde er von allen genannt, schliefen diese Aktivitäten leider wieder ein.
Erst Jahre später ergriff einer dieser jungen Männer, Klaus-Peter Forster war sein Name, die Intiative und schlug der damaligen Wehrführung die Gründung einer Jugendfeuerwehr vor. Trotz anfänglicher Widerstände in den Reihen der älteren Feuerwehr-Kameraden wurde dann am 21. Oktober 1984 mit 11 Jugendlichen die Jugendfeuerwehr Heimbach gegründet. Als erster Jugendfeuerwehrwart wurde Klaus-Peter Forster ernannt. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten:
Michael Bauerfeld, Patrick Kloos, Mike Lewis, Heiko Litz, Kai Müller, Alexander Nolde, Patrik Pickard, Jürgen Saar, Erik Schön, Günter Schramm, Gerhard Schultheiss, Paul Wenz.
Am 11. Januar 1986 beschloss die Mitglieder-versammlung unter Mit-wirkung des damaligen Wehrführers Gerold Litz, eine eigene Jugendordnung, die bis heute noch Bestand hat.
Grafik1.gifAnfang 1987 übernahm Hubert Pickard als stellv. Jugendfeuerwehrwart die allgemeine Jugendarbeit, während sich Klaus-Peter Forster um die feuerwehrtechnische Ausbildung kümmerte. Diese Zusammenarbeit wurde bis ins Jahr 1992 erfolgreich fortgeführt. Danach zog sich Kamerad Forster ganz aus der Jugendarbeit zurück.
Die ersten eigenständigen Wochenend-Zeltlager wurden bereits 1985 und 1986 an der Schutzhütte auf dem Grenzberg durchgeführt.
Das erste 10-tägige Zeltlager fand dann im Jahr 1987 in Bacherbach bei Hoppstädten statt. Seit dieser Zeit gehört unser Zeltlager in den Sommerferien zum festen Bestandteil unserer Jugendarbeit und ist auch zugleich der alljährliche Höhepunkt in unserem Terminkalender.
Im Jahr 1989 wurde erstmals mit Erfolg die Leistungsspange der DJF in Ruschberg erworben. In den Folgejahre haben viele Jugendliche diesen Leistungsnachweis erbracht.
Zwei Jahre später nahm zum ersten Mal eine Gruppe in Schauren an den Kreisausscheidungen zum Bundeswettbewerb allerdings mit bescheidenem Erfolg teil. Dieses Abschneiden motivierte die damaligen Jugendwarte derartig, dass sie die Jugendlichen im Jahre 1993 in Weiersbach und 1995 in Berschweiler/Baumholder jeweils souverän zum Kreissieger führten.
Den größten Erfolg errangen die Jugendlichen jedoch 1994 in Grünstadt mit dem 3. Platz bei den Landesausscheidungen zum Bundeswettbewerb. Im Übrigen ist dies die beste Platzierung, die jemals von einer JF aus dem Landkreis Birkenfeld erzielt wurde. Diese Platzierung berechtigte die JF Heimbach gleichzeitig zur Teilnahme an den Bundesausscheidungen zum Internationalen Jugendwettbewerb im Jahr 1995 in Böblingen. Unvergessen bleibt hierbei die Kundgebung und der Einmarsch mit tausenden Feuerwehrleuten durch die Stadt und ins voll besetzte Stadion.
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Im Jahr 1994 wurde die JF wegen ihrer vorbildlichen Leistungen im Umweltbereich vom Landesverband der Deutschen Sportfischer mit der Ehrenmedaille in Bronze ausgezeichnet.
Nach bundesweiter Einführung der Jugendflamme im Jahre 2002 haben mittlerweile 15 Jugendliche die Stufe 1, 7 Jugendliche die Stufe 2 und 5 Jugendliche die Stufe 3 erreicht.
 
Aufgaben:
Seit 25 Jahren bieten wir jungen Menschen zwischen 8 und 18 Jahren ein interessantes Freizeitangebot auf hohem Niveau. Unser Bestreben gilt in erster Linie, die jugendpflegerische Arbeit und das Heranführen an den aktiven Feuerwehrdienst gleichermaßen miteinander zu verbinden.
Zeltlager mit anderen Jugendlichen, Wettbewerbe auf Kreis-, Landes- und Bundesebene, Sport und Spiel, Wandertouren zu Fuß oder mit dem Fahrrad, Besichtigungen, Besuche von Schwimmbad, Kino und Kartbahn, Bogenschießen, Reiten, Freizeitparks, Schlittenfahrten, Winterfreizeit, Kletterpartien sowie Aktivitäten im kulturellen Bereich und auf dem Gebiet des Naturschutzes stehen immer wieder auf dem Programm unserer Jungen und Mädchen.
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Grafik4.gifBei Erste-Hilfe Lehrgängen, Löschübungen und einfachen technischen Hilfeleistungen lernen die Jugendlichen nicht nur zu helfen, sondern auch ihren Teamgeist und ihr Gruppenverständnis zu entwickeln.
Seit Bestehen der JF Heimbach waren über 115 Jugendliche unterschiedlich lange Mitglied. Viele dieser ehemalige Jugendfeuerwehrmitglieder sind der Feuerwehr treu geblieben und leisten heute noch Ihren Dienst in der aktiven Einheit der Freiwilligen Feuerwehren. Einige haben ihr Hobby sogar zum Beruf gemacht. Die Freiwillige Feuerwehr Heimbach besteht zur Hälfte aus ehemaligen Mitgliedern der Jugendfeuerwehr.


Die JF Heimbach hat zur Zeit folgende Mitglieder (Januar 2009):
Christopher Keller, Niclas Gaber, Cathrin Bauerfeld, David Müller, Milena Bickel, Jule Litz, Layla Pontius, Ines Wagner und Di Centa Cheyenne.

Die JFw wird gemeinsam von den folgenden Jugendwarten geleitet:
Hubert Pickard, Dominik Pickard, Manuel Postler, Achim Schmitt, Arno Pickard,
Bei durchschnittlich 25 Gruppenabenden, 10 Tagesveranstaltungen und 2 mehrtägige Veranstaltungen pro Jahr hat es sich in der Praxis seit Jahren bewährt, die Jugendarbeit unter den Jugendwarten gleichmäßig aufzuteilen, um die Belastung für den Einzelnen in einem erträglichem Umfang zu halten.
Die sehr geringe personelle Fluktuation über einen Zeitraum von über 20 Jahren hat diese Vorgehensweise bisher voll bestätigt.
Darüber hinaus kann die JFw je nach Art der Veranstaltung auf ein Potential von rund einem Dutzend weiterer Helferinnen und Helfern zurückgreifen.

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Fortbildung:
Alle Jugendwarte haben den Grundlehrgang “Gruppenleiter” an der Landesfeuerwehrschule in Koblenz besucht und erfolgreich abgeschlossen oder die Befähigung zum Jugendgruppenleiter. Überregional werden regelmäßig Fachseminare mit verschiedenen Themen (Öffentlichkeitsarbeit, Integrationsprobleme von Jugendlichen, Freizeitgestaltung usw.) besucht, um sich ständig weiterzubilden. Des Weiteren findet intern jeweils im November in der Jugendfreizeitstätte Hattgenstein ein dreitägiges Forbildungsseminar statt.
 
Zeltlager:
Seit 22 Jahren bieten die JF Heimbach den Jugendlichen unserer Heimatgemeinde aber auch der umliegenden Dörfer eine zweiwöchige Freizeit in den Sommerferien an. Alle Helfer dieser Freizeit arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich und „opfern“ einen Teil ihres Jahresurlaubes, um den Kindern eine erlebnisreiche, kurzweilige und unvergesslich schöne Ferienzeit zu möglichen.
Noch heute berichten ehemalige JF-Mitglieder voller Begeisterung von ihren einzigartige Erlebnissen, die zum Teil bereits 20 Jahre zurückliegen.
In der langen Zeltlagergeschichte wurden die Zelt aufgeschlagen in:

Heimbach am Schlefferwehr (1985, 1989, 2000, 2002), Heimbach Schutzhütte Grenzberg (1985), Hoppstädten in Bacherbach (1987, 1988, 1989, 1990) Ruhla, Thüringer Wald (1991), Wilhelmshaven (1993), Stadtkyll/Nordeifel (1999),  Thalfang/Bäsch (2003), Kordel/Trier (2001, 2005, 2007),

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Heimbach auf der Neuwies, Nahe (1992, 1994, 1996, 1997),

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Bleilochtalsperre in Thüringen 1995

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Hoppstädten auf der Fisslerwiese (2004, 2006, 2008, 2009).

 

Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit:

Unser Bestreben für die  Zukunft wird sein, die Öffentlichkeitsarbeit noch weiter zu intensivieren, um Mitglieder zu werben, und den Jugendlichen weiterhin eine qualitativ hochwertige Freizeitgestaltung anzubieten.

Bei der Mitgliederwerbung müssen  Angesicht der demographischen Entwicklung und der starken Konkurrenz anderer Jugendverbände neue Wege beschritten werden.

Hierbei können die vorhandenen Potentiale wie z.B. hoher Ausbildungsstand und umfangreiche Erfahrung der Jugendwarte sowie das Vorhandensein eigener Fahrzeuge, Ausrüstung und Gruppenräume eine gewichtige Rolle spielen.

 

 

Stand Mai 2009