Spaß und Abenteuer in der Gemeinschaft standen im Mittelpunkt des Zeltlagers der Jugendfeuerwehr Heimbach.
In den Auwiesen bei Hoppstädten-Weiersbach zelteten 49 Kinder eine Woche lang und erlebten dabei viel Spannendes.
Der
Spaßfaktor stand an erster Stelle für die 8- bis 14-Jährigen, die ihre
erste Ferienwoche im 22. Zeltlager der Jugendfeuerwehr Heimbach
verbrachten. "Die Kinder sollen hier eine gute Zeit erleben, neue
Aktivitäten ausprobieren, Abwechslung von zu Hause haben, aber auch
lernen, sich eine Woche lang in einer großen Gemeinschaft zu bewegen.
Das haben viele verlernt", erklärt der Heimbacher Jugendfeuerwehrwart
Hubert Pickard, der das Zeltlager in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt
organisierte.
Dabei
kommen die Teilnehmer des Zeltlagers nicht nur aus Heimbach, sondern
auch aus den Heidegemeinden. Bereits zum vierten Mal hatte die
Jugendfeuerwehr die Auwiesen bei Neubrücke gewählt, da es dort einen
Strom- und einen Wasseranschluss gibt. Schon das Schlafen auf
Feldbetten in den großen Zelten mit vielen anderen Kindern war für
viele Zeltlagerteilnehmer ein besonderes Erlebnis. Die Mahlzeiten
wurden beim Zeltlager gemeinsam in einem Zelt oder bei gutem Wetter
draußen eingenommen. In einem speziellen Zelt wurde geduscht.
Jeden
Tag standen vielfältige Aktivitäten für die Kinder auf dem Programm.
Beim Wassererlebnistag hatte die Heimbacher Jugendfeuerwehr einen
Referenten vom BUND eingeladen, der mit den Kindern spielerisch das
Element Wasser erkundete. Gewässeruntersuchung, Gewässerbeobachtung und
das Suchen von Flusskrebsen waren die Eckpfeiler des
Wasserlebniestages, der den Kindern viel Freude bereitete.
Durchhaltevermögen
und Kraft wurden den jungen Feuerwehrleuten bei der Tageswanderung
abverlangt. Von Neubrücke ging es über Weiersbach, dann mit einer
Naheüberquerung per Schlauchboot bei Heimbach und schließlich über
Hoppstädten zurück zum Zeltlager. Als Belohnung überraschte Hubert
Pickard die fleißigen Wanderer mit einem Eis.
Auch standen drei
Schwimmbadbesuche auf dem Programm. Aufgrund des Wetters war jedoch nur
ein Freibadbesuch möglich. "Wir hätten uns sicherlich besseres Wetter
gewünscht. Aber wir haben das Beste daraus gemacht und unser Programm
entsprechend angepasst.
Die Schlafzelte sind alle mit einer dicken
Bodenplane ausgelegt, damit die Nässe nicht von unten hochkriecht",
erläutert Hubert Pickard. Mit dem Zeltlager möchte die Jugendfeuerwehr
Heimbach den Kindern nicht nur eine sinnvolle Ferienbeschäftigung
bieten, sondern auch die Gemeinschaft der jungen Floriansjünger
untereinander festigen sowie die Bindung an die Jugendfeuerwehr stärken.
Frühsport,
Volleyball, Fußball und Pantomime waren weitere Aktivitäten der Camper
in den Auwiesen. Am Abend wurde meist am Lagerfeuer in gemütlicher
Stimmung zusammengesessen, erzählt, gesungen oder auch Popcorn in einem
großen Topf zubereitet.
Mit einem Feldgottesdienst von Diakon Hans
Kloos und einem Wasserfest in Form einer Olympiade beendeten die 42
Kinder zusammen mit ihren Eltern das erlebnisreiche Jugendcamp am
vergangenen Sonntag.




