Zeltlager der Jugendfeuerwehren aus Heimbach und Hoppstädten-Weiersbach in Kordel im unteren Kylltal
Auch in diesem Jahr starteten die Sommerferien für 47 Kinder und Jugendliche mit dem Zeltlager der Jugendfeuerwehren. Zum 20. “Geburtstag” des JF-Zeltlagers ging es zum dritten Mal nach 2001 und 2005 in die Kylltalgemeinde Kordel. Die Zeltstadt wurde in unmittelbarer Nähe zum Freibad errichtet. Am Donnerstag den 5. Juli begannen die Betreuer mit dem Aufbau des Zeltplatzes nicht weniger als 15 Zelte und die Waschstelle mussten errichtet werden. Die Feldküche wurde in Stellung gebracht und Strom- und Wasserleitungen mussten verlegt werden. Am Freitag Nachmittag wurden die Lagerteilnehmer dann vom Feuerwehrgerätehaus Heimbach in Kleinbussen nach Kordel gefahren. Neben den Mitgliedern der Jugendfeuerwehren aus Heimbach und Hoppstädten-Weiersbach waren wie immer eine ganze Reihe Kinder dabei, die wussten oder gehört hatten, dass die Freizeit der JF Heimbach jede Menge Spaß macht. Erstmals wurde in diesem Jahr die Ferienfreizeit in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt ausgerichtet,. Dies war auch der Grund für die im Vergleich zu den Vorjahren recht hohe Zahl an Teilnehmern.
Auf
dem Zeltplatz angekommen, wurden die Gruppen in ihre Zelte eingeteilt
und nach dem Bettenmachen ging es erst einmal auf Erkundung. Nach dem
Abendessen und der Eröffnung des Zeltlagers am Lagerfeuer lernte man
sich erst einmal in der Spielrunde näher kennen. Mehr oder weniger
ungeduldig starteten die Teilnehmer nach einer Stärkung am Grill zur
allseits beliebten Nachtwanderung. Die ”Großen” hatten ihre besondere
Freude daran, die “Kleinen” erschrecken zu dürfen. Spät in der Nacht
zogen sich alle außer der Nachtwache sichtlich müde auf Ihre Feldbetten
zurück.
Am nächsten Morgen ging es dann erst einmal ins Schwimmbad.
Trotz der nicht wirklich sommerlichen Temperaturen hatten alle mächtig
viel Spaß. Es sollte natürlich nicht der letzte Besuch im Schwimmbad
sein. Schon am Sonntag durften alle wieder in das kühle Nass,
allerdings nicht zum faulenzen. Ein Schwimmturnier war angesagt. Die
zuvor ausgelosten sechs Gruppen mussten an verschiedenen Stationen im
Wasser sowohl Team- als auch Kampfgeist beweisen.
Beide Tugenden waren am folgenden Tag ebenfalls gefragt, als der Direktor der Zauberschule seinen Schülern
berichtete,
dass die Zaubertruhe gestohlen worden sei. Um diese wieder zu
beschaffen, mussten die Jugendlichen gruppenweise mehrere Aufgaben
lösen. Für jede gelöste Aufgabe gab es einen Kartenteil, welche
zusammengefügt das Versteck der Truhe preisgab. Neben dem enorm
wichtigen Weltzauber befanden sich natürlich noch jede Menge
Naschsachen in der Truhe, die für die geleistete Anstrengungen
entschädigten.
Am
gleichen Nachmittag startete auch das Volleyballturnier, welches sich
über das ganze Lager hinzog. Am Dienstagabend ging es für die Älteren
Teilnehmer auf einen zweitägigen Survival-Trip durch die Eifel. Mit
Verpflegung, Schlafsack und Kartenmaterial im Rucksack ging es dann vom
ca. 40 Kilometer entfernten Kyllburg wieder zurück in Richtung
Zeltplatz. Sichtlich erschöpft mit zahlreichen Blasen “verziert”
konnten dann alle am Donnerstagnachmittag wieder herzlich am
Zeltlagerplatz empfangen werden.
Mittwochs ging es auch für die
restlichen Teilnehmer auf große Wanderschaft. Die Tageswanderung,
welche auch schon Kultstatus im Zeltlager erreicht hat, ging diesmal
durch die Wälder rund um Kordel. Neben den ”Pützlöchern”, einem
römischen Steinbruch, in dem ehemals Sandstein und Kupfer abgebaut
wurde, der Sagen umwogenden Genovevahöhle und der Klausenhöhle, waren
die Hochburg und die Oberburg, eine keltische und mittelalterliche
Befestigungsanlage mit zwei Aussichtplattformen, im wahrsten Sinne des
Wortes Höhepunkte der Wanderung.
Für Begeisterung sorgte am
folgenden Tag die Modenschau unserer Nachwuchsmodels, bei der sowohl
die aktuelle Sommer- und Bademode präsentiert wurde. Anschließend wurde
sogar noch das “Kordel`s next Topmodel” gekärt.
Schon
von Anfang an herbeigesehnt wurde die Shoppingtour dann am
Freitagmorgen per Zug nach Trier. Allerdings war Shopping erst am
Nachmittag angesagt. Zuerst brachen die Gruppen vom Hauptbahnhof in
Trier zu einer Stadtrallye auf. Es mussten Fragen beantwortet, Gebäude
und Brunnen entdeckt sowie alte Steinmetzzeichen und nicht zuletzt
natürlich der richtige Weg gefunden werden. Gegen zwei Uhr traf man
sich dann wieder am Hauptmarkt. Von dort aus startete der lang ersehnte
Einkaufsbummel. Mit jeder Menge schöner Sachen und etwas weniger Geld
in den Taschen ging es abends dann wieder mit dem Zug nach Kordel
zurück.
Am Samstag wurde zum letzten Mal das Schwimmbad ausgiebig genossen, bis es am Abend dann hieß: “Kordel sucht den Lagerstar”.
Insgesamt
13 Gruppen und Interpreten gingen mit Songs von Silbermond, Wolfgang
Petry, den Weather Girls, Red Hot Chili Peppers und vielen anderen an
den Start. Nach der Beurteilung der Jury und des Publikums, sangen alle
Stars zusammen noch “We are the World” und feierten mit dem Publikum
das gigantische Feuerwerk.
Der Sonntagmorgen startete ein wenig
hektischer, wie gewohnt. Letzte Vorbereitungen zum Lagerfest standen
an, Sachen packen und Vorfreude auf die Eltern und Verwandte waren
Grund dafür. Als dann bis zum späten Vormittag alle eingetrudelt
wahren, war auch das Essen fertig. Die von den Küchenfrauen Margret
Pickard und Bianca Litz zubereitete Erbsensuppe mit Sauerkraut war
wieder einmal erste Sahne. Für alle die nicht so auf Suppe standen gab
es auch noch Würstchen vom Grill. Der Bunte Nachmittag mit Sketchen und
Spielen sorgte für jede Menge Lacher und Spaß. Nach Kaffee und Kuchen
machte sich dann so langsam Aufbruchstimmung breit und die Teilnehmer
traten nach und nach die Heimreise an. Das 20. Zeltlager der
Jugendfeuerwehr Heimbach ging also auch in diesem Jahr wieder einmal zu
ende. Wir hoffen es hat allen Spaß gemacht und dürfen viele im nächsten
Jahr wieder begrüßen.
Bleibt zum Schluss nur noch Danke zusagen
allen Teilnehmern, Betreuern und Helfern, den beiden Küchenfeen, der
Bäckerei Dietz in Kordel, den Ortsgemeinden Heimbach und Kordel, den
Verbandsgemeinden Baumholder und Trier-Land, dem Kreisjugendamt
Birkenfeld und Allen, die zum erneuten Gelingen des Zeltlagers
beigetragen haben.








